Ein KI-Mitarbeiter arbeitet mit deinem Postfach, deinem Kalender und deinen Unterlagen. Genau deshalb ist Datenschutz kein Anhängsel, sondern die Grundlage.
1. Wo wohnt er?
Auf einem eigenen Server in Deutschland, unter deinem Konto. Deine Unterlagen liegen nicht in einem geteilten System mit tausend anderen Kunden.
2. Welche Daten gehen an ein KI-Modell?
Für seine Antworten schickt er die nötigen Ausschnitte an ein Sprachmodell eines Anbieters. Wähle Anbieter, die deine Daten nicht zum Training verwenden, und schließe mit ihnen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO).
3. Was speichert er nie?
Passwörter, Konto- und Gesundheitsdaten und Daten von Kindern gehören nicht in sein Gedächtnis. Das ist bei uns eine feste Regel.
4. Was sendet er allein?
Am Anfang nichts. Er entwirft, du gibst frei. Mehr Rechte gibt es Schritt für Schritt, Zahlungen nie.
5. Was musst du dokumentieren?
Nimm den KI-Mitarbeiter in dein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten auf und ergänze deine Datenschutzerklärung, wenn er mit Kunden spricht.
Dieses Briefing ersetzt keine Rechtsberatung. Für deine konkrete Lage frag deine Datenschutzbeauftragte oder deinen Anwalt.
Mehr davon? Chefsache KI
Der Brief für Unternehmer, die mit KI vorne sein wollen. Was KI im echten Betrieb erledigt, kostet und bringt, gemessen an meinem eigenen KI-Mitarbeiter. Mit Quellen und Datum, höchstens einmal pro Woche.

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